Biografie


Ralf Müller, geboren 1970 in Schwabach, erhielt 1996 das Diplom in Elektrotechnik und promovierte 1999 an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen. Danach war er ein Jahr Postdoktorand an der Princeton University in New Jersey. Von 2000 bis 2004 leitete er eine Forschungsgruppe am Forschungszentrum Telekommunikation Wien (ftw.) und war als Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Wien tätig. 2005 wurde er zum ordentlichen Professor an das Institut für Elektronik und Telekommunikation der Norwegischen Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität (NTNU) in Trondheim berufen. Im Jahre 2013 wechselte er an das Institut für Digitale Übertragung der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.
Prof. Müller war Gastprofessor am Institut Eurecom in Frankreich, an der University of Melbourne in Australien, an der Oulu Universität in Finnland, an der National University of Singapore, an der Babes-Bolyai Universität in Klausenburg, an der Kyoto Universität in Japan, an der Friedrich-Alexander Universität in Erlangen und an der Technischen Universität München.

Prof. Müller erhielt den Leonard G. Abraham Preis (gemeinsam mit Prof. Sergio Verdú) für die Veröffentlichung "Design and analysis of low-complexity interference mitigation on vector channels'' von der IEEE Communications Society. Seine Dissertation "Power and bandwidth efficiency of multiuser system with random spreading" wurde sowohl mit dem Förderpreis der Vodafone (damals Mannesmann) Stiftung für Forschung in der Mobilkommunikation als auch mit dem Förderpreis der ITG ausgezeichnet. Für die Veröffentlichung "A random matrix model for communication via antenna arrays" erhielt er den Preis der ITG. Der Philipp-Reis Preis wurde ihm gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Robert Fischer verliehen. Prof. Müller was Associate Editor der IEEE Transactions on Information Theory von 2003 bis 2006.